Als Qualitätsmerkmale einer Pflanzenzeichnung gelten traditionell ihre Originalität und ihre Ähnlichkeit mit realen Vertretern der abgebildeten Art. Wie wenig diese Einschätzung den Bildern des 18. und 19. Jahrhunderts gerecht wird, zeigen die Ergebnisse eines Forschungsprojektes an der Universität Bern, (am Institut für Philosophie, Abt. Wissenschaftstheorie und -geschichte) im Rahmen dessen eine repräsentative Stichprobe solcher Bilder bearbeitet wird. Parallel zu einer Buchpublikation werden hier die ersten Resultate des Projektes präsentiert. Untersucht wurden über 200 Abbildungen aus 58 Werken der botanischen Fachliteratur (methodische Prinzipien). Die Abbildungen von sechs der zehn untersuchten Arten sind nun in hoher Auflösung über diese Seite zugänglich.
Einstieg in die Bildpräsentation:
Über den Link Artbeschreibung gelangen Sie zu einer Seite mit einer kurzen Vorstellung der jeweiligen Art. Hier findet sich eine anklickbare Liste aller digitalisierter Bilder. Zu jedem Bild ist eine Einzelansicht abzurufen sowie eine Kurzbeschreibung des Werkes, dem es entstammt. Der Zugang über die Kopierbeziehungen führt Sie zu Stammbaum-Diagrammen. Ein Klick auf die einzelnen Boxen der Diagramme führt zur jeweiligen Einzelansicht des Bildes, ein Klick auf die Pfeile zur Ansicht der Kopierbeziehung in einem Vergleichsbildschirm.
Für die Veröffentlichungsrechte danken wir der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, den Universitätsbibliotheken Regensburg und Erlangen sowie dem Landesmuseum Wiesbaden. Zu zitieren sind die Seiten unter Angabe der Autoren und der URL dieser Seite (Nickelsen/Graßhoff, http://pythia2.unibe.ch/docuserver/compago/home_bot.html).